




Die biologische Gewässergüte ist ein Maß für die Belastung von Gewässern mit organischen Stoffen, deren Abbau durch Mikroorganismen Sauerstoff verbraucht. Ihre Bestimmung erfolgt anhand der Besiedlung der Gewässer mit wirbellosen Kleintieren (Makrozoobenthos). Auch im Neckar-Einzugsgebiet wurde die Gewässergüte in den letzten Jahren nach einem deutschlandweit geltenden Verfahren durch Biologen bestimmt.
Bedingt durch die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wurde die Methode der Gewässergütebestimmung überarbeitet. In ihrer zukünftig geltenden Form soll die Untersuchung des Makrozoobenthos nicht nur die in vielen Flüssen heute nicht mehr kritische Belastung mit sauerstoffzehrenden Substanzen anzeigen, sondern auch Hinweise auf andere Gewässerbelastungen liefern.
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