Hochwasservorsorge IKONE - Online

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Strategie: Dem Wasser nachgeben
Strategie: hochwasserangepasste Gebäudenutzung/ keine Verhinderung der Wassereindringung
 
Durch eine Flutung wird im Gebäudeinneren ein Gegendruck aufgebaut, der die von außen auf das Gebäude wirkenden Wasserdrücke deutlich vermindert. Die Auftriebskraft nimmt entsprechend der Verminderung des verdrängten Wasservolumens ab. Die erforderliche Flutungshöhe in Abhängigkeit vom Außenwasserstand sollte durch Markierungen angezeigt werden.
Die Flutung sollte durch gezielte Flutungseinrichtungen erfolgen. Diese sind günstiger weise an der strömungsabgewandten Seite anzuordnen. Weiterhin ist auf eine Abwehr von Treibzeug, Geschiebe und Schlamm Rücksicht zu nehmen.
Eine Flutung mit sauberen Wasser kann Folgeschäden verringern. Hierfür ist eine entsprechend der Vorwarnzeit dimensionierte Wasserzuleitung vorzusehen (Hydrantanschluss, Tank etc.).
Grundsätzlich sollte für den Flutungsfall aus jedem Raum eine geeignete Fluchtmöglichkeit (zum Beispiel Ausstieg, Treppe)gegeben sein.
 

Heizung, InstallationGefahrenkartenGrundwasserOberflächenwasser

 

Ausführungs-
grundsätze:
  • Lichtschächte und Kellerfenster zur kontrollierten und planmäßigen Flutung des
    Gebäudes vorsehen
  • Zentralen für Heizungs-, Elektro- und Telefoninstallation in den oberen Geschossen
    (abschaltbare Kreisläufe)
  • Einrichtung eines Pumpensumpfes
  • Keine hochwertige Nutzung in unteren Geschossen, nur leicht bewegliche
    Kleinmöbel und wasser- bzw. feuchtigkeitsbeständige Einrichtungen
  • Verwendung wasserbeständige Baustoffe
 

 

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