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Bei den
teilmobilen Hochwasserschutzwänden handelt es sich im allgemeinen
um "mobile" Dammbalkensysteme in Kombination mit einer ortsfesten
Halterungskonstruktion, z.B. eingelassene Fundamente zur Verankerung
der Hochwasserschutzwand oder fest installierte Stützen mit
Führungsschienen zur Aufnahme der Dammbalken.
Bei den
mobilen Hochwasserschutzwänden handelt es sich im allgemeinen
um Dammbalken, die bis zu einer aus statischen Gründen maximalen
Wandhöhe von ca. 2 - 2,5 m übereinandergestapelt sind und
auf der dem Wasser abgewandten Seite durch eine Stahlkonstruktion
rückwärtig gestützt werden. Deutlich größere Wandhöhen sind
aufgrund der dann erheblichen Wasserdruckbelastungen technisch
nicht sinnvoll. Beim Schutz von einzelnen Gebäuden bietet
sich die rückwärtige Abstützung der Hochwasserschutzwand gegen
das Gebäude selbst an.
Bei jeder
Art von Hochwasserschutzwänden ist zumindest mit geringen
Undichtigkeiten oder auch Unterläufigkeiten zu rechnen. Daher
sollten grundsätzlich Pumpen im Außenbereich und im Innenbereich
des Gebäudes zum Abpumpen des anfallenden Wassers vorgesehen
werden.
Grundregel:
Ein Einsatz von Hochwasserschutzwänden ist nur dann sinnvoll,
wenn gleichzeitig ein ausreichender Schutz gegenüber dem Eindringen
von Grundwasser und Rückstauwasser
aus der Kanalisation besteht.
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