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Maßnahmen gegen Wasserdruck/ Auftrieb

 

Eine ausreichende Auftriebssicherheit erhält man im einfachsten Fall durch eine nur geringe Einbindung des Gebäudes in Hoch- bzw. Grundwasser.

Es muss aber eine Überprüfung der Auftriebssicherheit für jedes Gebäude erfolgen.

Insbesondere in der Bauphase können sich kritische Zustände ergeben, wenn die Gebäudelasten noch gering sind. Deshalb ist die Bauausführung so zu planen, dass gefährdete Bauabschnitte wie z. B. nach Fertigstellung der Gründung nach Möglichkeit nicht mit jahreszeittypischen Hochwässern in den Winter- und Frühjahrsmonaten zusammenfallen.

Vorsorglich sollte die Möglichkeit einer Flutung des Gebäudes eingeplant werden (siehe auch Strategie: Dem Wasser nachgeben).

Neben der Auftriebssicherheit des Gesamtgebäudes müssen auch die einzelnen Gebäudeteile auf den erhöhten Wasserdruck bemessen sein. Deshalb sind im allgemeinen bewehrte Kellerwände und Gründungssohlen in Stahlbeton auszuführen. Außerdem ist die Gründungssohle für sich allein z. B. durch ausreichende Verankerungen am Wandanschluss gegen ein Aufschwimmen zu sichern.

 

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