Hochwasservorsorge IKONE - Online

   Home | Gefahrenkarten | Bauvorsorge | Verhaltensvorsorge | Online-Merkheft | Kontakt eMail
 Gefahrenkarten
 Bauvorsorge
 Verhaltensvorsorge
 Online-Merkheft
 HW-Vorhersage
 Literatur
 
Gebäudeabdichtung/ Abdichtungsmöglichkeiten
 
Als Grundtypen der Bauwerksabdichtung unterscheidet man die "Schwarze Wanne" und die "Weiße Wanne".
Schwarze Wanne
Weiße Wanne
Die "Schwarze Wanne" bezeichnet eine Abdichtung, bei der die betroffenen Gebäudebereiche durch Bitumen- oder Kunststoffbahnen allseitig umschlossen werden. Diese Abdichtung wird im Regelfall als Außendichtung ausgeführt; d. h., dass die Dichtungs- bahnen auf der Gebäudeaußenseite angeordnet werden und damit in günstiger Weise gegen die Gebäudewände oder -sohle angedrückt werden. Unter einer "Weißen Wanne" versteht man die Ausbildung der Außenwände und Bodenplatte als geschlossene Wanne aus wasserundurchlässigem Beton. Zusätzliche Dichtungsbahnen sind nicht erforderlich. Bei der Bauausführung muss auf eine sorgfältige Ausführung der sogenannten Arbeitsfugen geachtet werden.

Technisch weitaus schwieriger und teurer ist es, eine solche Dichtung (nachträglich) auf den Innenseiten des Gebäudes anzubringen (Innendichtung). Hier wird ein zusätzlicher Innentrog erforderlich, um die auf die Dichtung wirkenden Wasserdrücke statisch abzufangen.

Als Arbeitsfugen bezeichnet man die Übergänge von Frischbeton zu bereits erhärteten Betonbauteilen. Eine Variante für die wasserdichte Ausführung einer Arbeitsfuge ist die Verwendung eines Arbeitsfugenbandes aus Kunststoff, das je nur zur Hälfte im Altbeton und im Frischbeton eingebunden ist.

 

 

Unabhängig von der Art der Abdichtung sind Bauwerkssohle und -wände auf die zu erwartenden Beanspruchungen aus Wasserdruck zu bemessen. Für die Bauwerkssohle aus Stahlbeton bedeutet dies im allgemeinen den Einbau einer zusätzlichen oberen Bewehrungslage.

 

Home | Gefahrenkarten | Bauvorsorge | Verhaltensvorsorge | Online-Merkheft | Kontakt eMail